Franken – Weine mit Charakter

Seit dem 8. Jahrhundert wird in Franken Wein angebaut, dies wird durch eine Urkunde von Karl dem Großen belegt. Damals betrieben hauptsächlich Mönche den Weinbau um ihren Messwein herzustellen. Das sechst größte Anbaugebiet liegt im Norden Bayerns und ist mit ca. 6000 Hektar Rebfläche bestockt. Auf 80% der Rebfläche wächst Weißwein. Müller-Thurgau, Silvaner und Bacchus sind die am häufigsten angebauten Rebsorten. Rotwein hingegen macht nur ein kleinen Teil aus. In Franken herrscht ein kontinentales Klima, dass bedeutet gemilderte Winter und recht warme, trockene Sommer. So ein Klima in Kombination mit der Bodenbeschaffenheit ist bestens für den Wein, denn dadurch entstehen würzige, mineralische und einzigartige Frankenweine.

Der Bocksbeutel – eine lange Frankentradition

 

Seit mindestens 250 Jahren dient der Bocksbeutel als typisches Behältnis für Frankenwein, zunächst wurden nur die angesehensten und besten Weine verwendet, später auch andere Frankenweine. Da üblicherweise nur qualitativ hochwertige Weine verwendet wurden, musste das Mindest-Mostgewicht für Bocksbeutelwein mindestens 72 Grad Oechsle betragen. Seit 2009 gibt es eine neue Regelung. Diese besagt, dass Weine welche in den Bocksbeutel gefüllt werden, bei der amtlichen Qualitätsweinprüfung einen Mindestqualitätsanspruch genügen müssen.


Weingut Rudolf MayPrickeliges aus Franken Silvaner


Franken

btt